Montag, 13. Februar 2017

Rezension "Und heute fällt der erste Schnee" von Tara Riedmann


    



Allgemeines

Erscheinungsdatum: 08.11.2016
ISBN: 9783741274046
Format: eBook
Seitenanzahl: 264





Zum Buch

Samantha liebt Bücher und ihr großer Traum ist es ein eigenes Buchcafé zu eröffnen. Nach einen Besuch bei ihrer Oma Josefine rückt der Traum wieder im Vordergrund. Als diese verstirbt und ihr Testament eröffnet wird begegnet sie zum ersten Mal ihren Cousins, zwei gestandenen Männern welche sie wegen einen Familiengeheimnis noch nie vorher begegnet ist. Wird sie es schaffen ihr Café zu eröffnen und was hat es mit dem Geheimnis auf sich?

Der Schreibstil der Autorin ist locker, simpel, bildlich und die Handlung ist gut durchdacht und humorvoll. Tara Riedmann versteht es den Leser in eine Welt zu entführen, welchen unseren Alltag ähnlich ist und die vorkommenden Protagonisten sind mit Leidenschaft gestaltet. Die Hauptprotagonisten in der Geschichte sind die Cousins Samantha und Marc und es wird in abwechselnden Erzählperspektiven geschrieben. Neben diesen beiden Personen spielt die Familie in den Buch eine große Rolle. Alle Charaktere sind authentisch gestaltet und es macht viel Spaß auf Entdeckungsreise zu gehen um das Familiengeheimnis zu lüften. Besonders an Herz gewachsen ist mir Samantha, eine Bloggerin, welche in einer Bücherei arbeitet und probiert ihren Traum vom Buchcafé zu erfüllen. Ich denke, dass viele Leser sich damit identifizieren können.

Das Cover des Buches ist eher simpel gehalten und hat mir dadurch sehr gefallen. Was mich besonders gefreut hat ist, dass die Schneekugel eine tiefere Bedeutung in dem Buch hat. Ich mag es solche kleinen Geheimnisse zu entdecken.

Der Titel verrät dem Leser bereits, dass ein großer Teil der Handlung in den kühleren Monaten stattfindet. Tara Riedmann versteht es den Leser den Zauber des ersten Schnees zu beschreiben und den Leser damit in den Bann zu ziehen. Ich würde jeden empfehlen das Buch in den kühleren Monaten zu lesen um diesen Zauber besser erleben zu können. Weiterhin bindet sie Briefe von Josefine ein, welche besonders rühren sind und auch zeigt, dass sie gerne ihre Fehler beheben möchte, bzw. auch noch nach ihren Tod ihren Einfluss üben möchte. Die Briefe sind etwas ganz besonders für die Familie und genau diesen Stellenwert vermittelt sie ihren Lesern.

Es ist ein schmaler Grad bei solchen Büchern, damit sie nicht kitschig wirken. Für mich hat sie es gut getroffen und die eigentliche Liebesgeschichte steht für mich im Hintergrund. Auch trifft dies besonders auf das Ende zu. Es hat mich sehr gefreut, dass sie dies kontinuierlich im Buch verfolgt hat.

Eine wundervolle winterliche Geschichte von einer jungen Frau mit ihren eigenen Träumen und ihrer Familie.

Fazit

Eine wundervolle winterliche Geschichte über eine junge Frau, die ihrem Traum nachjagt und dabei auf ein Familiengeheimnis stößt.


Rezensionsexemplar der Autorin


Die Drachenexpedition: 17 . Zu welchen Cover gehört dieser kleine Schmetterling? 
Weiter geht es bei Medea's Drachenmondbüchern.

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