Montag, 27. Februar 2017

Rezension "Der Dämon Naruel: Der Berg der Elemente" von Janine Prediger





Allgemeines

Erscheinungsdatum: 02.07.2015
ISBN Print Format: 9783738636116 (Print)
Format: eBook
Seitenanzahl: 288




Zum Buch

Pan trifft aus Verzweiflung und Unüberlegtheit eine folgenschwere  Entscheidung und verzehrt eine Dämonenfrucht, dabei geht sie ein unbekanntes Wagnis ein. Seit Jahren sind Dämonen kein Bestandteil von Naruel mehr und sind tief in der Erde eingesperrt. Welche Auswirkungen hat der Verzehr für Pan und Naruel?  

Das Cover des Buches finde ich sehr interessant gestaltet, da es von anderen Covern abweicht. Die Farben sind gut gewählt und wecken das Gefühl von etwas mystischen. 

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, detailreich und bildhaft. Der Fokus liegt mehr auf die Umgebung oder Bilder und wenig auf die Dialoge zwischen den Charakteren. Die Wortwahl finde ich gut gelungen und eher unbekannte Wörter werden passend an den Leser herangetragen. Der Mix ist sehr gut gelungen und sorgt auch dafür, dass es nicht zu hochgestochen wirkt.  

Da die Geschichte größtenteils aus der Sicht der Hauptprotagonistin Pan geschrieben ist bekommt man als Leser einen sehr tiefen Einblick in ihren Charakter und Gefühlswelt. Besonders interessant ist dieses, wenn sie erwacht nachdem der Dämon in ihr die Kontrolle übernommen hatte. Es sind ein paar blutige Szenen mit im Buch dabei, jedoch nicht so dass das ganze Buch dadurch zu düster oder abgedroschen wirkt. Für mich war es genau die richtige Mischung.  

Hauptteil der Handlung ist das Heranwachsen von Pan und ihre Reise zum Berg der Elemente. Es gibt viele Spannungshöhen und die Geschichte flog nur so vor sich hin. Man begleitet Pan von klein auf und erlebt mit ihr mehrere Stationen in ihren Leben. Die Zeitsprünge sind passend in der Handlung eingefügt und die enthalten Abschnitte besonders beim Erwachsen werden beinhalten nicht nur wichtige Lebensabschnitte, sondern auch die "normaleren" welche den Charakter prägen.  


Fazit

Sehr wundervoll gelungen ist der Autorin die unerwarteten Wendungen in einer Welt die ihresgleichen sucht.  

Freitag, 17. Februar 2017

Rezension "Arya & Finn" von Lisa Rosenbecker




Allgemeines

Erscheinungsdatum: 23.11.2015
ISBN Print Format: 9783959911344
Verlag: Drachenmond
Format: Print
Seitenanzahl: 380




Zum Buch

Elena begibt sich auf eine Reise durch ihr Königreich und nimmt ihre Freundin und baldige Leibwächterin ungefragt mit. Begleitet werden die Beiden auf ihrer Reise von Finn, Bero und Ilias. Dabei erfahren die Begabten mehr über ihre Gaben und der Rest der Gemeinschaft lernt mehr mit den Umgang. Die Freundschaft der Fünf wird auf die Probe gestellt und werden es besonders Arya und Finn meistern? 

Das Cover des Buches finde ich wunderbar gelungen und deutet bereits die Reise von zwei der fünf Gefährten an. Die Farben finde ich sehr gut gewählt und unterstützen das Mystische. 

Der Schreibstil von Lisa Rosenbecker in ihren Debütroman ist locker, sehr bildhaft und vom Texting und Layout ist es höherwertiger als vergleichbare Werke.  

Die Protagonisten sind authentisch gestaltet und binnen kürzester Zeit hat der Leser ein klares Bild im Kopf von diesen. Besonders gefallen hat mir Bero, da ich seine Charaktereigenschaften wunderbar getroffen finde.  

Zu Beginn der Handlung steigen wir direkt in der Geschichte ein und im Verlauf lernt der Leser auch mehr über die Vergangenheit der Charaktere. Da dies der Auftakt einer Reihe ist finde ich es besonders wichtig auch Hintergründe zu erfahren. Für mich als Leser gab es ein paar kleinerer, unerwartete Wendungen, wobei die Haupthandlung die Liebesgeschichte zwischen Arya und Finn dominant war und auch absehbar. Der Titel nimmt da einiges vorweg, weswegen ich mich hauptsächlich auf die anderen Dinge konzentriert habe. 

Innerhalb des Buches gibt es eher einen geringeren Anteil an Fantasyelementen: einmal den magischen Wald und die Gaben, in welchen der Leser einen besonders guten Einblick erhält da ein guter Teil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die Perspektivenwechsel zwischen Arya und Finn fand ich als Leser besonders gut gelungen. Das Verhalten der Beiden jeweils aus den Gesichtspunkt des anderen zu beobachten war sehr interessant, besonders da sich die Beiden sehr gerne necken.  

Fazit

Eine wunderbare Geschichte über die Freundschaft zwischen mehreren Personen, welche auf die Probe gestellt wird durch die Gaben und eine Liebesgeschichte, welche sich langsam entwickelt.







Dienstag, 14. Februar 2017

Rezension "Nachtfalter - Hautzartes Band" von Everly Sheehan






Allgemeines

Erscheinungsdatum: 28.09.2016
ISBN Print Format: 978153912722
Format: eBook
Seitenanzahl: 310





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Nachtfalter - Hauchzartes Band ist der erste Teil einer Dilogie der Autorin Everly Sheehan.

Amberly's Welt gerät aus den Fügen, als sie erfährt, dass sie eine Bestimmte ist und ihr Symbol der Nachtfalter ist. Für sie eröffnet sich eine andere Welt mit der sie lernen muss umzugehen und auch den Gefahren vorzubeugen, denn die Jäger sind ihr auf der Spur. Doch noch ist unklar wie ihre Bindung zu den beiden Zwillingsbrüdern Kreston und Devon sich gestaltet, denn bei ihr scheint alles anders zu sein. 

Durch das Cover bin ich aufmerksam auf das Werk geworden. Dies ist meiner Meinung nach wunderbar gestaltet, die Hauptprotagonisten ist dargestellt und auch der Nachtfalter als elementares Symbol. Von den Farben ist es eher einheitlich in Lila gehalten und der Gesichtsausdruck der Frau wirkt  aufreizend, liebevoll und nachdenklich und damit die Geschichte wiederspiegelt.

Der Schreibstil ist locker und besonders bildlich wenn es sich um den Nachtfalter handelt. Oftmals begleiten wir Amberly in der Handlung und erhalten so einen tieferen Einblick in ihren Charakter, aber auch aus Krestons und Devons Sicht wird die Geschichte erzählt. Teilweise kommt man als Leser ein wenig durcheinander aus welcher Sicht gerade erzählt wird, jedoch passiert dies eher selten. 

Der Fokus der Handlung sind die drei Hauptprotagonisten Devon, Kreston und Amberly. Die Charaktere sind authentisch gestaltet und der Leser erfährt ein bisschen mehr als über die anderen Charaktere, z.B. Tara welche zu Beginn bei Kreston und Devon wohnt oder Tante Tillie. An manchen Stellen habe ich mir mehr Tiefe oder auch einiges aus der Vergangenheit gewünscht um die Charaktere genauer kennen zu lernen. Die Handlung selber hat mehrere Spannungsbögen, welche den Leser weiter fesseln. Das gewählte Fantasyelement lernt der Leser zusammen mit Amberly kennen, die Idee selber finde ich wunderbar umgesetzt: Tiere, welche den Bestimmten zeigen wer ihr jeweiliger Partner ist und mit welchen sie aufwachsen. 

Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte von Amberly, welche jedoch nicht aufdringlich wirkt und auch die gewählten Szenen driften nicht ins Kitschige ab. Da nachdem ersten Band der Ausgang noch nicht festgelegt ist, bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.


Fazit

Sehr gelungener Einstieg in die Dilogie, welche mit einer neuen Idee aufwartet und für den Leser ein paar überraschende Wendungen enthält. Ein wenig fehlte mir die Tiefe, sowie eine klare Erzählperspektive an manchen Stellen.





Montag, 13. Februar 2017

Rezension "Und heute fällt der erste Schnee" von Tara Riedmann


    



Allgemeines

Erscheinungsdatum: 08.11.2016
ISBN: 9783741274046
Format: eBook
Seitenanzahl: 264





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Samantha liebt Bücher und ihr großer Traum ist es ein eigenes Buchcafé zu eröffnen. Nach einen Besuch bei ihrer Oma Josefine rückt der Traum wieder im Vordergrund. Als diese verstirbt und ihr Testament eröffnet wird begegnet sie zum ersten Mal ihren Cousins, zwei gestandenen Männern welche sie wegen einen Familiengeheimnis noch nie vorher begegnet ist. Wird sie es schaffen ihr Café zu eröffnen und was hat es mit dem Geheimnis auf sich?

Der Schreibstil der Autorin ist locker, simpel, bildlich und die Handlung ist gut durchdacht und humorvoll. Tara Riedmann versteht es den Leser in eine Welt zu entführen, welchen unseren Alltag ähnlich ist und die vorkommenden Protagonisten sind mit Leidenschaft gestaltet. Die Hauptprotagonisten in der Geschichte sind die Cousins Samantha und Marc und es wird in abwechselnden Erzählperspektiven geschrieben. Neben diesen beiden Personen spielt die Familie in den Buch eine große Rolle. Alle Charaktere sind authentisch gestaltet und es macht viel Spaß auf Entdeckungsreise zu gehen um das Familiengeheimnis zu lüften. Besonders an Herz gewachsen ist mir Samantha, eine Bloggerin, welche in einer Bücherei arbeitet und probiert ihren Traum vom Buchcafé zu erfüllen. Ich denke, dass viele Leser sich damit identifizieren können.

Das Cover des Buches ist eher simpel gehalten und hat mir dadurch sehr gefallen. Was mich besonders gefreut hat ist, dass die Schneekugel eine tiefere Bedeutung in dem Buch hat. Ich mag es solche kleinen Geheimnisse zu entdecken.

Der Titel verrät dem Leser bereits, dass ein großer Teil der Handlung in den kühleren Monaten stattfindet. Tara Riedmann versteht es den Leser den Zauber des ersten Schnees zu beschreiben und den Leser damit in den Bann zu ziehen. Ich würde jeden empfehlen das Buch in den kühleren Monaten zu lesen um diesen Zauber besser erleben zu können. Weiterhin bindet sie Briefe von Josefine ein, welche besonders rühren sind und auch zeigt, dass sie gerne ihre Fehler beheben möchte, bzw. auch noch nach ihren Tod ihren Einfluss üben möchte. Die Briefe sind etwas ganz besonders für die Familie und genau diesen Stellenwert vermittelt sie ihren Lesern.

Es ist ein schmaler Grad bei solchen Büchern, damit sie nicht kitschig wirken. Für mich hat sie es gut getroffen und die eigentliche Liebesgeschichte steht für mich im Hintergrund. Auch trifft dies besonders auf das Ende zu. Es hat mich sehr gefreut, dass sie dies kontinuierlich im Buch verfolgt hat.

Eine wundervolle winterliche Geschichte von einer jungen Frau mit ihren eigenen Träumen und ihrer Familie.

Fazit

Eine wundervolle winterliche Geschichte über eine junge Frau, die ihrem Traum nachjagt und dabei auf ein Familiengeheimnis stößt.


Rezensionsexemplar der Autorin

Montag, 6. Februar 2017

Rezension "Sturm auf Amber - Vater und Söhne" von Thea Perleth





Allgemeines

Erscheinungsdatum: 03.07.2016
ISBN: 9781534783911
Format: Print Buch
Seitenanzahl: 420






Zum Buch

In dem ersten Band der Buchreihe die Chroniken der Nebelländer lernt der Leser viele Charaktere kennen, welche den weiteren Lauf der Geschichte prägen.


Ilari, ein fast erwachsener Junge aus den Nordlanden, welcher nach Amber reisen muss um seinen bisherigen Leben den Rücken zu wenden und damit seine Liebe an den Königssohn abzutreten.


Edbert, ein Fiesling welcher das Leben von Ilari in Amber herausfordert.


Leanna und Morwenna, in welchen Ilari neue Freunde und vielleicht auch eine neue Geliebte findet.


König Bornwulf probiert sein bestes einen Krieg mit den Nordländer zu verhindern und Allianzen mit anderen Ländern in Amber knüpfen möchte.


Colan ein Schmied in der Königsstadt, welcher Edbert ein Dorn im Auge wird.

Der Schreibstil der Autorin Thea Perleth ist flüssig, bildhaft und komplex gestaltet hinsichtlich Texting und Layout. Es ist kein Buch, welches man kurz zwischendurch lesen kann oder sollte. Das Buch wird als Auftakt für die Chroniken der Nebelländer genutzt und beinhaltet viel Einführung in die Welt und Menschen, mit geringen Fokus auf die Fantasyelemente. Die Vielzahl der Protagonisten gestaltet es ebenso komplex, da man als Leser die Verantwortung hat diese auseinander zu halten. Die Protagonisten sind im Detail gestaltet und wirken authentisch. Besonders der Schmied hat mir gefallen, da ich seinen Charakter besonders mochte.

Der Leser steigt zu Beginn direkt in die Handlung ein, welche in Laufe des Buches einen konstanten Spannungsbogen einhält. Obwohl erst gegen Ende die Fantasyelemente einfließen habe ich diese nicht vermisst und die Geschichte benötigt diese auch nicht. Sie hat ein historisches Setting und neben Intrigen, Liebe geht es auch viel um Freundschaft - eine wundervolle Mischung. Innerhalb der Handlungsstränge sind für mich einige überraschende Wendungen vorhanden, welche zusätzlich für Spannungen gesorgt haben. Nichts ist langweiliger als eine Geschichte wo jede Handlung absehbar ist.

Die Karten, welche das Buch beinhaltet eignen sich sehr gut um einen Überblick als Leser zu bekommen und zu verfolgen um welche Orte es sich gerade handelt worüber die Protagonisten reden oder sich befinden.



Fazit

Ein wundervoller Auftakt zu einer neuen Reihe, welcher weitaus mehr verspricht als der erste Teil den Leser vermittelt. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, denn die Idee hat sehr viel Potenzial.